ÖAG Krasniza
Gründung und Ziele der „ÖAG-KRASNIZA“:
Die „ÖAG-KRASNIZA“ wurde am 29. November 1993 in Exten gegründet. Sie ist eine selbstständige Initiative der ev.-luth. Kirchengemeinden von Exten, Hohenrode und Krankenhagen. Die „ÖAG-KRASNIZA“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in der verstrahlten Zone von Weißrussland zu helfen. Mit der Gründung der „ÖAG-KRASNIZA“ wurde mit dem Ort „Krasniza" eine Patenschaft übernommen. Gleichzeitig geht wichtige Hilfe an das zuständige Krankenhaus in Rogatschow. Die „ÖAG-KRASNIZA“ hat Vereinscharakter. Im Rhythmus von zwei Jahren wird durch die Versammlung ein neuer Vorstand gewählt.
Ziele der ÖAG:
Die Arbeit der ÖAG besteht aus drei Zielbereichen:
1. Hilfe für Krasniza:
Krasniza liegt in der radioaktiv verstrahlten Zone von Tschernobyl. Krasnza ist ein Dorf mit ca. 600 Einwohnern. Dort gibt es außer einem Kindergarten auch eine Schule. Die „ÖAG“ packt für die Bewohner Pakete mit Lebensmittel und Bekleidung, die an die Menschen persönlich Übergeben werden. Mit einem Hilfsfond werden auch große Notlagen gemildert. Der Schule und dem Kindergarten wird mit dringend benötigten Materialien geholfen.
2. Kindererholung:
Jedes Jahr werden in Verbindung mit der „Landeskirche Hannover“ für 4 Wochen Kinder aus Krasniza zu uns nach Rinteln eingeladen. Diese Kinder sollen sich hier von ihrer radioaktiv verseuchten Heimat erholen. Aus medizinischer Sicht ist es für die gesundheitliche Zukunft der Kinder wichtig, wenn sie für ein paar Wochen in eine andere, nicht verstrahlte Umgebung kommen. Die „ÖAG“ vermittelt die Kinder und betreut sie an 5 Tagen in der Woche.
3. Patenschaften:
Die Mitarbeiter sind bemüht, deutsche Familien zu finden, die eine Patenschaft für eine Familie in Krasniza übernimmt. 2-3 mal werden im Jahr von den deutschen Familien Pakete gepackt und die „ÖAG“ sorgt für die Beförderung.
Aktivitäten:
Seit der Gründung der „ÖAG“ wurden 10 humanitäre Konvois mit vielen Hilfsgütern für die Bevölkerung, der Schule und dem Kindergarten von Krasniza sowie dem Krankenhaus in Rogatschow auf die lange Reise von 1600 Km geschickt. Zu den Ferienaktionen konnten bis jetzt 51 Rintelner Familien gewonnen werden, die mehr als 200 weißrussischen Kindern in Rinteln und Umgebung einen schönen und vor allem gesunden Ferienaufenthalt ermöglichten. Ca. 60 deutsche Familien schicken jedes Jahr 2 - 3 Mal ihrer Patenfamilie ein oder mehrere Pakete mit Kleidung und Lebensmitteln.
